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Papageien im Bundestag

Auch in diesem Jahr machten sich die Papageien auf die lange Reise von Potsdam nach Berlin zum Bundestag. Um 9.00 Uhr trafen wir uns in der Kita und stärkten uns mit Obst und Schnittchen für den Weg. Dann zogen wir unsere orangenen Westen an und machten uns auf zur Bahn. Mit der Tram ging es zum Hauptbahnhof Potsdam und von dort aus mit der S-Bahn zur Friedrichstraße in Berlin. Im Zug vertrieben wir uns die Zeit mit dem Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Nach 40 Minuten erreichten wir unser Ziel und liefen entlang der Spree zum Bundestag. Dieser war viel größer als eigentlich gedacht. Durch die vielen Büros, die die über 600 Abgeordneten brauchen, gibt es viel mehr Gebäude, als nur den eigentlichen Reichstag, den wir von den Bildern her kannten.

An der Eingangstür wurden wir abgeholt und mussten zunächst durch eine Sicherheitskontrolle. Wie am Flughafen leerten wir all unsere Taschen und   gingen dann durch den Metalldetektor. Das war sehr aufregend. Dann durften wir  gemeinsam im Restaurant des Bundestages Nudeln mit Tomatensoße essen. Das war sehr lecker.  Nachdem wir uns gestärkt hatten, schauten wir uns die Tunnel in den Gebäuden an, die die Büros miteinander verbinden. Wir fuhren über ein langes rollendes Laufband durch die Tunnel. So kommt man viel schneller an sein Ziel.

Und dann ging es auch schon weiter zum Reichstagsgebäude, wo man schon auf uns wartete. Erneut mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle und dann erwartete uns Herr Zöller zu einer Führung. Er zeigte uns einen kleinen Modell- Reichstag. Auch den Plenarsaal schauten wir uns an. Wir wussten schon, dass Angela Merkel unsere Bundeskanzlerin ist. Allerdings dachten wir, sie darf auf dem großen Stuhl in der Mitte sitzen. Doch da sitzt der Vorstand und Frau Merkel links daneben auf einem größeren Stuhl. Wir erkannten auch den großen Adler im Saal. Einem Kind viel auf, dass der doch auch auf einem Geldstück drauf ist.

Nach dem Plenarsaal ging es weiter mit dem Fahrstuhl zur Kuppel. Im Fahrstuhl konnten wir uns durch die Spiegel ganz oft sehen, das war vielleicht lustig. Wir versuchten zu zählen, aber das schafften wir leider nicht – so oft waren wir zu sehen.

Oben angekommen, bekamen wir kleine Headsets und Bernd, das Brot, erklärte den Kindern über die Kopfhörer, was es mit der Kuppel auf sich hat. Wir liefen bis ganz nach oben und genossen die tolle Aussicht. Das Wetter war fantastisch, die Sonne strahlte uns an. Besser hätte dieser Tag für die Papageien nicht sein können. Zum Abschluss bekamen wir noch eine Tüte mit einem Adler drauf. Darin waren eine DVD, ein Comic und ein Stundenplan für die Schule.

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Mamas für die Unterstützung und Hilfe vor Ort und bei unserem Förderverein für die Organisation.

Auf dem Heimweg genossen wir dann noch ein leckeres Eis und stiegen dann in die S-Bahn zurück nach Potsdam. Ein anstrengender, aber schöner Tag neigte sich gegen 16.30 Uhr dem Ende.