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Eltern lernen „Erste-Hilfe-am-Kind“

Kleine Kinder sind den ganzen Tag auf Entdeckungsreise; toben herum, fassen Gegenstände an und stecken Dinge in den Mund. Schrammen und blaue Flecken sind da vorprogrammiert. Doch was tun, wenn es mal etwas Schlimmeres passiert und mein Kind plötzlich nicht mehr atmet, sich stark verbrüht oder eine Blutung nicht zu stoppen ist? Auf diese und vielen andere Fragen rund um Kindernotfälle gab der Tageskurs „Erste Hilfe am Kind“, der vom Förderverein des Kinderhauses Fridolin e.V. gemeinsam mit dem DRK Potsdam Anfang Juni angeboten wurde, Antworten.

Kinder unterscheiden sich nicht nur im Körperaufbau und den Körperfunktionen deutlich von Erwachsenen, sie reagieren auch anders auf Unfallsituationen. Umso wichtiger ist es, als Erwachsener Ruhe zu bewahren. Die ersten Minuten nach einem Kindernotfall entscheiden oft über den weiteren Verlauf der akuten Erkrankung oder Verletzung. Das Kind ist in dieser Situation ganz auf Ihre Erste Hilfe angewiesen! Kursleiter Peter Lehmann, der seit 1957 beim Deutschen Roten Kreuz aktiv ist, betonte dabei insbesondere, wie wichtig es sei, immer dann, wenn man nicht 100% sicher ist ob man mit dem Notfall zurechtkommt, nicht zu zögern und den Notarzt (112) zu rufen!

Mit zahlreichen praktischen Übungen frischten die zehn Vatis und Muttis vor allem ihre Grundkenntnisse in Bezug auf lebenserhaltenden Maßnahmen auf und übten zum Einen an Puppen die Besonderheiten der Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Babys und Kleinkindern und zum Anderen die Herstellung der stabilen Seitenlage. Des Weiteren wurden Erste Hilfe-Maßnahmen der häufigsten Notfälle bei Kindern besprochen: wie z:B. verschluckte Gegenstände, Vergiftungen, Sonnenstich  und starke Blutungen.

Erste-Hilfe leisten kann und muss jeder!! Ein Kurs bei der DRK hilft, auf solche Situationen vorbereitet zu sein. Wir –Fridolins Freunde e.V.- möchten das auch zukünftig gern wieder unterstützen.